WJA: JSG Bad Soden/Schwalbach – GSV Eintracht Baunatal 33:27 (14:14)

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Nach einer ausgeglichenen 1. Halbzeit, in der viele gute Spielzüge noch zum Torerfolg führten, gelang es den GSV-Mädels in der zweiten Halbzeit nicht mehr, gegen die robusten Gastgeber, daran anzuschließen.

Die Abwehr des Gegners hatte sich im Verlauf des Spieles immer besser auf die taktischen Mittel der Gäste eingestellt und zwang die Baunatalerinnen immer wieder zu Fehlern, die in einer guten 1. und 2.Welle bestraft wurden. Auch die Anzahl von Fehlwürfen aus allen Positionen waren heute zu viel, um die Halle als Sieger zu verlassen.

Der entscheidende Punkt war aber, wie bei allen Niederlagen dieser Hinserie, dass die Mannschaft sich jedes Tor hart erarbeiten muss und wenn es gegen Gegner geht, die ihre Abwehr entweder durch eine gesunde Härte oder Manndeckung gegen den Rückraum agieren lassen, zu viele individuelle Fehler produziert werden, die zu Gegenstoßtoren führen. Im Gegensatz dazu gelingt den Mädels, gerade in der 2. Welle, kaum ein Torerfolg, diese leicht erzielten Tore fehlen dann in der Endabrechnung. Gerade gegen die JSG war dies der Schlüssel zum Erfolg der Gastgeber. Durch das kräftezehrende Spiel im Angriff ist es natürlich auch schwerer, ein geordnetes Rückzugsverhalten über die gesamte Spielzeit beizubehalten.

Nach Abschluss der Hinserie belegt die Mannschaft einen geteilten 2. Platz, weil 4 Mannschaften 8:6 Punkte aufweisen. Wenn man den Verlauf der Serie objektiv betrachtet, spiegelt das Erreichte die Leistungsfähigkeit sehr gut wieder. Bei den Spielen gegen Wettenberg und Bad Soden/Schwalbach war die körperliche Überlegenheit (beide Mannschaften sind zum größtenteils Jahrgang 2000) der Hauptgrund für die Niederlagen, gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Rodgau, der in der Breite für eine A-Jugend sehr gut besetzt ist, wurde wohl die beste kämpferische Leistung abgeliefert und das Spiel ging ganz knapp verloren. Dagegen stehen zwei Siege gegen Hungen und Maintal, die aufgrund ihrer Leistungsstärke am Ende der Tabelle stehen, und zwei hervorragende Spiele gegen Bensheim und Kleenheim, die auch erfolgreich verliefen. Gerade in diesen beiden Spielen zeigte die Mannschaft ihr Potenzial. Der Rückraum spielte stark mit den Kreisläufern, auch war die Quote der einfachen Tore höher und erfolgreiche Einzelaktionen aus dem linken Rückraum wechselten sich mit Toren aus dem gebundenen Spiel ab. Die Abwehrleistung gegen Bensheim war wohl die beste in dieser bisherigen Serie, gerade in der Abwehr zeigt sich, wie geschlossen eine Mannschaft agiert.

Wenn die Mannschaft daran anknüpft und in der Entscheidungsfindung bei neuen Spielsituationen sich verbessert und Trainingsleistungen im Spiel besser umgesetzt werden, sollte einer erfolgreichen Rückrunde nichts im Wege stehen.

Tor: Marielle Neurath, Davina Neumann
Feld: Emma Reuhl (1), Julia Schäfer (1), Anna Sonnenschein, Hannah Sälzer (3), Alina Hugo (1), Alina Penner (7/2), Katharina Koltschenko (6), Marleen Krause (5), Alessia Bär (2), Kim Jacob (1), Katharina Wenner und Paula Eckel.

Das nächste Heimspiel ist am 25.11.2018 um 13:30 Uhr in der Waldsporthalle in Baunatal-Rengershausen.

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