Mit einem überzeugenden Auftritt hat der GSV Eintracht Baunatal in der Rückrunde gegen die JSG Wehlheiden ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Beim Heimspiel am Sonntagvormittag (18.01.26, Anpfiff 10 Uhr) gewann die Eintracht klar mit 36:18 und bestätigte damit ihre starke Form – deutlich klarer als noch im Hinspiel, das Baunatal lediglich mit drei Toren Vorsprung für sich entscheiden konnte.
Von Beginn an zeigte die Eintracht, dass sie dieses Mal keine Zweifel aufkommen lassen wollte. Zwar landete der erste Abschluss zunächst an der Latte, doch nur eine Minute später fiel dann der verdiente erste Treffer für die Gastgeber. Die Abwehr stand von Anfang an kompakt, während im Angriff geduldig Chancen herausgespielt wurden.
In der vierten Spielminute gelang der JSG Wehlheiden/Zwehren ihr erstes Tor, doch es sollte eines der wenigen Erfolgserlebnisse in der Anfangsphase bleiben. Baunatal erhöhte kontinuierlich den Druck. Besonders Linus überzeugte zunächst mit sehr guter Abwehrarbeit am Kreis, ehe er nach etwa zehn Minuten auf Rechtsaußen wechselte und dort weitere Akzente setzte.
Ein entscheidender Faktor in der ersten Halbzeit war Torhüter Luuk Becker. Mit zahlreichen hervorragenden Paraden hielt er seinen Kasten nahezu sauber und gab der Mannschaft enorme Sicherheit. Selbst ein Siebenmeter für die JSG in der 17:47 Minute konnte den Lauf der Eintracht nicht stoppen – dieser wurde zwar verwandelt, änderte aber nichts am Spielverlauf.
Auch offensiv blieb Baunatal konsequent. In der 24. Minute wurde Johan nur durch ein Foul gestoppt, den fälligen Siebenmeter verwandelte der GSV sicher. Zur Halbzeit hatte sich die Eintracht bereits deutlich abgesetzt, beim Stand von 21:7 war die Partie praktisch entschieden.
In der zweiten Hälfte ließ Baunatal nicht nach, spielte weiter mit Tempo und Übersicht und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Am Ende stand ein hochverdienter 36:18-Erfolg auf der Anzeigetafel.
Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung, einer starken Defensive und überragenden Torhüten zeigte der GSV Eintracht Baunatal eindrucksvoll, warum er im Rückspiel klar die Oberhand behielt.
